Monatsvortrag

Schutz der Biodiversität im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Monatsvortrag
Schutz der Biodiversität im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des ehemaligen Zechengebäudes der Grube Reden

Datum: 

Donnerstag, 10. Februar 2022

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

2015 wurde der Nationalpark Hunsrück-Hochwald im nördlichen Saarland und im daran angrenzenden Teil von Rheinland-Pfalz gegründet. Fachliche Grundlage dafür war vor allem die Lage in einem Hotspot der biologischen Vielfalt mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume. Zweck des Nationalparks ist insbesondere, den möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik zu gewährleisten und einen günstigen Erhaltungszustand der im Nationalparkgebiet vorkommenden natürlichen Lebensraumtypen und wild lebenden Tier- und Pflanzenarten zu schützen, zu bewahren oder wiederherzustellen. Vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Bedrohung der Biodiversität wird der mögliche Beitrag einer nationalen Naturlandschaft zu deren Schutz und Erhaltung in dem Vortrag angesprochen.

Der Dipl.-Biologe Jörg Dietrich ist seit der Gründung zertifizierter Nationalparkführer im grenzüberschreitenden Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

 

Impression aus dem Naturpark

 

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Reisen und wissenschaftliches Wirken von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Paul Müller in Brasilien.

Monatsvortrag
Reisen und wissenschaftliches Wirken von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Paul Müller in Brasilien.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des ehemaligen Zechengebäudes der Grube Reden

Datum: 

Donnerstag, 7. April 2022

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Bevor Paul Müller ein international bekannter Biogeograph wurde, der sein Fach in maßgeblicher Weise auch wissenschaftstheoretisch geprägt hat, verbrachte er viele seiner frühen Schaffensjahre auf dem südamerikanischen Subkontinent, der zu seiner großen Leidenschaft wurde. Hier hatte es ihm insbesondere die Herpetofauna angetan, also die Amphibien und Reptilien. Anhand mehrerer Modell-Organismen, z.B. der tropischen Klapperschlange, Crotalus durissus, jedoch auch anhand weiterer Wirbeltiergruppen, entwickelte Paul Müller Ideen zur postglazialen Landschaftsgenenese im tropischen und subtropischen Südamerika mit einem Schwerpunkt auf Brasilien. Dabei war es ihm wichtig, zu verdeutlichen, dass Evolution nicht immer die berühmten "Millionen von Jahren" benötigt, sondern auch auf deutlich kleinerer zeitlicher Skala stattfindet und klimagesteuerte Arealveränderungen von Tier- und Pflanzenarten in der jüngeren geologischen Vergangenheit als Motor von artlichen Differenzierungsprozessen fungieren können. Die von Müller (fort-)entwickelte Theorie der Ausbreitungszentren unterscheidet sich dabei in wesentlichen Punkten von der bereits davor in Fachkreisen vorgestellten klassischen Refugien-Theorie und beinhaltet einen eigenen, spezifisch chorologischen, methodischen Ansatz. Der Vortrag beleuchtet insbesondere die Reisen Paul Müllers nach Brasilien in den 60er Jahren und die hieraus entstandenen Beiträge sowohl für die Taxonomie bzw. Systematik der untersuchten Wirbeltierfauna im engeren Sinne wie auch den darauf aufgebauten Erkenntnisgewinn zu historisch-zoogeographischen Fragestellungen im Allgemeinen.

Dr. Markus Monzel, Biogeograph und Zoologe,  ist Präsident der Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) und langjähres Mitglied der DELATTINIA. Er studierte in den 1990er Jahren bei Prof. Müller.

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Müller (rechts)

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Milane im Wind – Naturkundliche Beobachtungen auf dem Jakobsweg

Monatsvortrag
Milane im Wind – Naturkundliche Beobachtungen auf dem Jakobsweg

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des ehemaligen Zechengebäudes der Grube Reden

Datum: 

Donnerstag, 10. März 2022

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Stefan Mörsdorf  erzählt von seinen Abenteuern und Naturerlebnissen auf dem Jakobsweg durch Lothringen

Die Farbe Lothringens ist Grau. Besonders an trüben Regentagen. Aber nur auf den ersten Blick. Stefan Mörsdorf durchquert das vermeintlich graue Lothringen zu Fuß. Er hat viel Zeit zum Hin-Schauen: Nach einer Hirnblutung ist er halbseitig gelähmt und gehbehindert. Aufgebrochen im pfälzischen Hornbach und Schritt für Schritt den Jakobsweg bis Metz gepilgert, folgt er in diesem Buch den Wegen der Jakobspilger durch das uralte Kulturland Lothringen. Auf seinem Weg durch die weiten Landschaften einer dünn besiedelten Region entdeckt er die Vorzüge der Langsamkeit. Tief taucht er ein in die reiche Geschichte eines Landstriches, der viele Male im Zentrum der europäischen Geschichte stand. Dem Geografen und Naturkenner begegnet eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die Schwerpunkt seines Vortrages sein wird.

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Der Naturpark Saar-Hunsrück. Eine Nationale Naturlandschaft mit vielen Facetten

Monatsvortrag
Der Naturpark Saar-Hunsrück. Eine Nationale Naturlandschaft mit vielen Facetten

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des ehemaligen Zechengebäudes der Grube Reden

Datum: 

Donnerstag, 12. Mai 2022

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Der länderverbindende Naturpark Saar-Hunsrück ist Teil der Nationalen Naturlandschaften (NNL). In diesem Bündnis bewahren die deutschen Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete, gemeinsam mit den Menschen auf rund einem Drittel der Fläche Deutschlands faszinierende Natur, vermitteln Freude beim Erleben der Natur und gestalten die Zukunft mit Zuversicht nachhaltig.

Zusammen mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald stellt der Naturpark ein funktionales Schutzgebietssystem dar. Mit dem Naturjuwel Saarschleife, dem einzigartigen nationalen Geotop mit seinen schützenswerten Tier- und Pflanzenarten, dem Felsenplateau und der Klause von Kastel-Staadt sowie dem keltischen Ringwall in Otzenhausen sind im Naturpark Saar-Hunsrück herausragende Kulturjuwele von europaweiter Bedeutung vereint.

Natur erlebbar machen, touristische Impulse setzen und die Kulturlandschaft durch Nutzung und Genuss zum Nutzen für Mensch, Natur und Klima zu gestalten und zu erhalten, das sind die Ziele des Naturpark Saar-Hunsrück.

Hier erwarten Sie faszinierende Erlebnisse in einer herrlichen Natur- und Kulturlandschaft mit artenreicher Flora und Fauna und kulturellen Zeugnissen der Kelten und Römer.

 

Spanische Flagge, diese Schmetterlingsart aus der Familie der Bärenspinner, ist auch im nationalen Geotop Saarschleife beheimatet. Foto: NPSH-VDN-Fotoportal Siegfried A. Walter

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Exkursion "Breitblättriges Knabenkraut"

Exkursion
Exkursion "Breitblättriges Knabenkraut"

Ort: 

Mitfahrerparkplatz nahe „Gomms Mühle“ an der AS Braunshausen/Kastel

Datum: 

Sonntag, 17. Mai 2020

Uhrzeit : 

14:00

Beschreibung: 

Exkursion "Breitblättriges Knabenkraut", der Orchidee des Jahres 2020 zusammen mit dem Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO) Rheinland-Pfalz/Saarland.

Anmeldung (erforderlich) unter thomas.schneider@delattinia.de

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Der Naturpark Saar-Hunsrück. Eine Nationale Naturlandschaft mit vielen Facetten - Auf unbestimmte Zeit verschoben!

Monatsvortrag
Der Naturpark Saar-Hunsrück. Eine Nationale Naturlandschaft mit vielen Facetten - Auf unbestimmte Zeit verschoben!

Ort: 

Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden in Landsweiler-Reden

Datum: 

Donnerstag, 7. Mai 2020

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Der Naturpark Saar-Hunsrück. Eine Nationale Naturlandschaft mit vielen Facetten.

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Langzeitbeobachtungen einer Population des Goldenen Scheckenfalters (Euphydryas aurinia) im FFH-Gebiet Fechingen-Gebberg von 2003-2019

Monatsvortrag
Langzeitbeobachtungen einer Population des Goldenen Scheckenfalters (Euphydryas aurinia) im FFH-Gebiet Fechingen-Gebberg von 2003-2019

Ort: 

Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden in Landsweiler-Reden

Datum: 

Donnerstag, 5. März 2020

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Der ehemals im Saarland weit verbreitete Goldene Scheckenfalter ist heute im Saarland  nur noch im Bliesgau und im Zweibrücker Westrich zu beobachten. Im FFH-Gebiet Fechingen-Gebberg hat Thomas Reinelt seit 2003 Untersuchungen der Falterhäufigkeit, der Eigelege und der Raupengespinste durchgeführt. Der Vortag zeigt neben den Ergebnissen dieser Untersuchungen auch die Lebensstadien dieser Art in schönen Bildern und spannenden Geschichten.

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Unbekanntes aus der Welt von Flusskrebsen und Kleinfischen.

Monatsvortrag
Unbekanntes aus der Welt von Flusskrebsen und Kleinfischen.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Trauzimmer im Zechengebäude des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Die Flusskrebse und Kleinfische sind Thema des Monatsvortrags im Dezember

Wie es trotz Jahrzehnte langer Schutzbemühungen der einheimischen Flusskrebs-Arten dazu kommen konnte, dass sich der aus Nordamerika stammende und die Krebspest übertragende Signalkrebs expansiv in unseren Fließgewässern ausgebreitet hat, schildert Ihnen die Biologin Claudia Klos-Engels am Donnerstag, in einem spannenden Vortrag bei der Delattinia.

Auch die heimischen Flusskrebsarten und weitere Neobiota und invasive Arten in unseren Gewässern werden Ihnen mittels Bildpräsentation vorgestellt. Aber auch erstaunliche Lebensäußerungen von ausgewählten Fischen werden Sie kennen lernen.

 

Ausgewachsener Signalkrebs aus der Prims. - Foto: © Claudia Klos

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Naturkundliche Beobachtungen an der englischen Kanalküste.

Monatsvortrag
Naturkundliche Beobachtungen an der englischen Kanalküste.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 5. September 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Ein Reisebericht zur Natur an der englischen Kanalküste ist das Thema des Monatsvortrags im September
England war schon immer für seine Naturbeobachter bekannt. Viele Citizen Science-Projekte in Deutschland haben englische Projekte zum Vorbild wie die Stunde der Gartenvögel, die in Deutschland seit 2005 durchgeführt wird. Das Big Garden Birdwatch in England existiert schon seit 1979, das englische Tagfaltermonitoring schon seit 1976.

Wie ist es also als naturinteressierte Urlauber in einer Region unterwegs zu sein, in der Naturbeobachtung eine deutlich größere Rolle spielt als in unseren Breiten?

Die englische Kanalküste in den Grafschaften Kent und East Sussex ist an der schmalsten Stelle des Ärmelkanals - bei Dover -  nur 34 km von Frankreich entfernt und bietet neben historischen Städten wie Rye und Hastings auch für den Naturliebhaber interessante Stätten wie das Dungeness National Nature Reserve oder das Rye Harbour Nature Reserve.

Anita Naumann stammt ursprünglich aus dem Nordsaarland, wohnt aber mittlerweile in St. Ingbert. Sie ist Umweltwissenschaftlerin und arbeitet beim Biosphärenzweckverband Bliesgau.

 

Foto: © Anita Naumann

 

Foto: © Anita Naumann

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Artenvielfalt im Wandel der Zeit – Die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst.

Monatsvortrag
Artenvielfalt im Wandel der Zeit – Die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst.

Ort: 

Landsweiler-Reden, Seminarraum des Zechengebäudes des Bergwerks Reden

Datum: 

Donnerstag, 9. Mai 2019

Uhrzeit : 

19:00

Beschreibung: 

Die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst ist das Thema der Monatsvortrags im Mai von Dr. Christoph Bernd.

Erst durch den Auftritt des Modernen Menschen in der letzten Eiszeit gibt es außer den Fossilien zusätzliche Belege für die damalige Tierwelt. Höhlenbären, Riesenhirsche, Auerochsen und Steppenbisons bevölkerten damals unsere Landschaften. Abgesehen von Nahrungsresten sind es insbesondere Gravierungen, Reliefs, Statuetten und die berühmten Höhlenmalereien, die uns wie in einem Bilderbuch einen Blick auf diese lange vergangene Zeit erlauben. Der Vortrag beschäftigt sich speziell mit den späteiszeitlichen Tierarten, ihrer Verbreitung und Ökologie. Dabei werden neben den paläontologischen Quellen besonders die archäologischen Hinterlassenschaften und ihr Informationsgehalt vorgestellt. Sie sind ein bedeutender Beitrag zur Kenntnis der späteiszeitlichen Tierwelt und zum Verständnis ihrer Lebensweise in der scheinbar lebensfeindlichen Umwelt.

Dr. Christoph Bernd kommt aus Bexbach, ist Inhaber eines Büros für Freilandforschungen mit dem Schwerpunkt Zoologie, speziell Amphibien und Reptilien, Archäologie, Geologie und Umweltbildung. Außerdem ist er Mitarbeiter beim Urweltmuseum GEOSKOP, einer Zweigstelle des Pfalzmuseums auf Burg Lichtenberg, hoch über der Stadt Kusel.

 

Schädelknochen des ausgestorbenen Steppenbisons. Dieser Vorfahre unseres Europäischen Wisents hatte viel längere Hörner Foto: © Christoph Bernd, GEOSKOP

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